GyB: Gymnasialeltern Bayern e.V.



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  • Mehr Geld für Bildung!

    Bildung ist teuer, der Verzicht auf Bildung ist noch teurer (Abraham Lincoln zugeschrieben, immer wieder zitiert, aber bisher ohne messbare Folgen)

    Ein Zitat aus neuerer Zeit: „ Natürlich kostet bessere Bildung mehr Geld. Doch während einerseits Milliardenbeträge in die Renovierung unserer Sozialsysteme gepumpt werden, leidet der gesamte Bildungssektor unter chronischer Unterfinanzierung. Kindergärten, Schulen und Universitäten Können kaum mehr als den Mangel verwalten, von der Umsetzung dringend nötiger Innovationen ganz zu schweigen“ (McKinsey-Chef Jürgen Kluge).

    Innerhalb Europas sind wir bei der Höhe der Bildungsinvestitionen laut OECD-Bericht Schlusslicht: 5,7 % seines Bruttosozialprodukts gibt Deutschland für Bildung aus (120 Milliarden). Länder wie Norwegen, Schweden, USA, Japan dagegen wenden bis zu 7 % des Bruttosozialprodukts auf. Dies wären in Deutschland 30 bis 40 Milliarden mehr!

    Ähnliches kann man tagtäglich in wissenschaftlichen oder populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen lesen. Rätselhaft bleibt, weshalb diese Überzeugung bei den Entscheidungsträgern in unserem Land nicht ankommt – Alleinerziehende werden mit Sozialhilfe versorgt, weil sie keinen Krippen- oder Hortplatz finden. Die Kosten des Aus- und Umsortierens von Schülern und Schülerinnen von einer Schulform in die andere und des in Bayern häufigen Wiederholens werden kaum in Frage gestellt. Dagegen hält man Klassenstärken von bis zu 34 Kindern in weiterführenden Schulen für vertretbar. Kinder und Lehrkräfte werden in Schulgebäude und Klassenzimmer gestopft, die für erheblich geringere Schülerzahlen konzipiert wurden. Kasernenartige, muffige Schulgebäude aus der Vorkriegszeit oder in der bedrückenden Sichtbetonbauweise der 70er Jahre werden für nicht renovierungsbedürftig gehalten, so dass Eltern sich reihenweise gezwungen sehen, zumindest Farbe und Pinsel selbst in die Hand zu nehmen. Kommunen streichen die Putzdienste auf ein Mindestmaß zusammen, so dass manche Lehrkräfte ihr Klassenzimmer vor Schulbeginn selbst durchputzen. Vom Zustand jahrzehnte alter Toiletten nicht zu reden!

    Liebe Eltern, wir sind ein beständig sinkendes Wählerpotential, aber dringend notwendig ist, dass wir die Misere in den Schulen unserer Kinder nach außen tragen, öffentlich machen, um ein Umdenken in der Politik zu bewirken! Wenn wir Eltern uns nicht beschweren, wenn wir nicht die Lobby unserer Kinder sind, wird es keine Umverteilung der Geldströme in unserem reichen Land geben!



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